Die 4 No-Go's im Social-Media-Marketing

Social Media ohne Plan

Auch wenn Social Media erst einmal hip und lässg klingt, sollte man eine gut überlegte Herangehensweise an das Thema nicht unterschätzen. Gerade Firmen sollten sich eine gute Strategie überlegen, um genug spannenden Content für regelmäßige Posts zu generieren und dadurch eine große Reichweite aufzubauen.

Unbeantwortete und automatisierte Antworten

Soziale Medien funktionieren auf der Grundlage des gegenseitigen Austauschs und der Kommunikation miteinander. Monologe sind an dieser Stelle unangebracht. Soziale Medien sind dazu gedacht unmittelbar mit der Marke in Kontakt zu treten. Als User erwarte ich dann aber auch eine relativ kurze Reaktionszeit. Leider ist das bei vielen Unternehmen noch nicht der Fall und man hat den Eindruck, sie sehen ihre sozialen Kanäle als One-Way-Channel: Nachrichten werden erst Tage später beantwortet oder schlimmer noch, sie bleiben ganz unbeantwortet. Dies sollte tunlichst vermieden werden. Das Gleiche gilt für das Versenden automatisierter Benachrichtigungen anstelle von individuellen Nachrichten. Auto-Responder wirken distanziert und unpersönlich, während die Interaktion zwischen zwei Menschen eine wesentlich emotionalere Ebene erreicht.

Ein Beitrag für alle Netzwerke

Da wird oft viel Wissen, Energie, Zeit und Herzblut in einen Beitrag gesteckt und dann wird dieser über alle Plattformen unverändert publiziert. Allerdings hat jede Plattform ihre eigenen Spielregeln. Man sollte sich die Mühe machen Content auf die jeweilige Zielgruppe und die jeweilige Plattform abzustimmen. Mach dir doch die Mühe und adaptiere die Texte und Bilder, so dass diese auf die jeweilige Plattform abgestimmt sind.

Zu viel Werbung – das nervt: Achte auf den Content- Mix

Soziale Medien sind wie oben schon erwähnt nützlich, um Beziehungen zur Community aufzubauen. Ja klar, das Unternehmensziel ist es letztendlich  Produkte und Dienstleistungen zu vertreiben und dabei sollen auch Werbemaßnahmen in den jeweiligen Kanälen unterstützen. Aber dies sollte nicht die Regel sein. Schließlich sind die Nutzer von sozialen Medien nicht einzig und allein dort, um einzukaufen und mit penetranter Werbung bombardiert zu werden. Laut sproutsocial entfolgen sogar 46% der Follower einer Marke, wenn sie zu viele werbliche Postings entdecken. Follower folgen einer Marke, weil sie sich relevante Inhalte erwarten, die für sie einen Mehrwert bieten und sie unterhalten.