Die Zielgruppe! Und wenn sie doch ein bisschen fett und arm ist?​

Den finanziellen Stand seiner Zielgruppe zu kennen ist ja grundsätzlich nicht unwichtig, speziell wenn es um eine Zielgruppenanalyse geht. Sie aber direkt und in aller Öffentlichkeit à la Thomas Ebeling zu beleidigen, ist vielleicht keine gute Idee. Wobei der Sender ja von seinen ‚Couchpotatoes’ abhängig ist, denn wer würde sonst die zehnte Wiederholung derselben Serienstaffel ansehen. Das ‚anspruchslose Publikum’ passt sich eben dem anspruchslosen Inhalt des Senders an.

Thomas Ebeling grenzt seine Zielgruppe in ‚übergewichtige Hartz IV Empfänger’ ein.  Diesbezüglich nur ein kleiner Tipp von uns: Wenn die Zielgruppe dann doch ein bisschen fett und arm ist, am besten nicht direkt und in aller Öffentlichkeit ansprechen. Seine Verteidigung: „..womöglich wird die Übersetzung aus dem Englischen missverstanden.“ Also lag es nicht an der falschen Wortwahl, sondern doch an den Englischkenntnissen des ProSieben-Sat1-Bosses?

Und wie das Wortmassaker des ProSieben-Sat1-Chefs endet: Ebeling wird mit seiner Zielgruppe im Jahr 2018 mehr gemein haben als ihm lieb sein mag. Dann hat er auch genug Zeit um selbst faul seine Couch zu hüten und die stetig sinkenden Zuschauerzahlen des Senders wieder in die Höhe zu treiben.