Künstliche Intelligenz - Sind wir bald alle arbeitslos?

Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist ein Teilgebiet der Informatik und bezeichnet den Versuch menschenähnliche Entscheidungsstrukturen in verschiedenen Situationen nach zu bauen. Zum Beispiel einen Computer so zu programmieren, dass er eigenständig Probleme bearbeiten und im besten Falle selber lösen kann. Bei den künstlichen, neuronalen Netzen handelt es sich um eine Technik, die ab Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde und noch kein geschlossenes Forschungsgebiet darstellt.

Heutzutage sind die selbstlernenden Mechanismen schon häufig im Alltag zu finden, wobei sich viele Menschen dem nicht mal bewusst sind. Beispielsweise müssen Flugzeugpiloten beim Flug kaum noch manuell eingreifen. Ihre Funktion ist zwar wichtig, aber wenn man den technologischen Fortschritt bei den Drohnen beobachtet, ist bereits zu erahnen, dass auch Verkehrsflugzeuge eines Tages ohne Piloten unterwegs sein werden. Auch Google funktioniert durch maschinelles Lernen. Tag für Tag wird diese künstliche Generierung vom Wissen viele Nutzer verwendet und trägt zur Vereinfachung des Lebens bei. Auch die personalisierten Vorschläge bei Amazon und Netflix entstehen durch eine Software, die mit KI arbeitet.

Die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen ist verständlich ­- zweifellos verdrängt die Technologie massenweise Arbeitsplätze. Aber andererseits üben heute aufgrund der künstlichen Intelligenz viele Menschen Tätigkeiten aus, die es vor ein paar Jahren noch gar nicht gab. Es entstehen neue Berufsfelder und andere werden durch die KI stark vereinfacht. Es wird Zeit gespart, die produktiv in andere Aktivitäten investiert werden kann.

Unser Kunde „Cargonexx“ setzt bereits auf die KI und möchte damit die Logistikbranche vereinfachen. Mit einem Klick soll - dank der selbstlernenden Algorithmen -  die effektivste Route für den LKW Fahrer erstellt werden. Dieser Vorgang ist ohne KI sehr zeitaufwendig und hängt von vielen (teils sehr unvorhersehbaren) Faktoren ab.

Die zweite große Angst der Menschen ist, dass sie eines Tages ganz durch Roboter ersetzt werden. Wenn wir das menschliche Gehirn mit dem Prozessor eines Computers vergleichen, ist der wichtigste Unterschied der, dass eine KI zwar "denkt", er aber letzendlich nur programmiert ist und demnach nur so schlau sein kann, wie der jeweilige Entwickler selbst.

Unser Gehirn kann selbst dann noch reibungslos funktionieren, wenn einzelne Nervenzellen verletzt sind. Der Computer stürzt dann ab und benötigt eine umfangreiche Reparatur oder ist nicht funktionsfähig. Ein Computer kann keine Gefühle wie Liebe, Freude, Hass oder Angst besitzen,  sondern nur simulieren und nach einem bestimmten Schema „entscheiden“. Das mensche abwägen von Entscheidungen entfällt also komplett.

Es ist also eher unwahrscheinlich, dass jemals menschliches Denken vollständig künstlich nachzubauen ist. Wir von Griffel finden, dass in künstlicher Intelligenz viel mehr die Chancen, als Risiken gesehen werden sollten. Das Leben kann deutlich vereinfacht werden mit Helfern, die durch Spezialgebiete trainiert wurden.