Man kann nicht nicht kommunizieren

Hören wir das Wort Kommunikation denken wir gleich an die auffälligste Form: Die Sprache. Tatsächlich aber tauschen wir uns über mehr als nur „Wörter“ aus. Körperhaltung, Gestik, Mimik und Bewegung – durch all dies senden wir Signale an unser Gegenüber.  Dies verrät auch Dinge über uns, die man vielleicht lieber für sich behalten wollte. Denn eines muss uns bewusst sein: Wir sprechen auch ohne Worte.

Besonders bei Bewerbungsgesprächen ist es wichtig ein sicheres und offenes Verhalten an den Tag zu legen. Auch die nonverbale Kommunikation spielt hier eine große Rolle.

Ein paar Tipps für die richtige Ausstrahlung:

  1. Der erste Eindruck zählt! Der Händedruck zur Begrüßung ist nicht nur eine freundliche Geste, sondern verstärkt oder vermindert auch den ersten Eindruck des Gegenübers. Ein zu leichter oder feuchter Händedruck vermittelt Angst oder Unsicherheit. Ein zu fester kann angeberisch oder rücksichtslos wirken. Ideal wäre also ein Mittelweg, verbunden mit geradem Blick in die Augen.
  2. Aufrechte Körperhaltung: Von jemanden weglehnen deutet auf Ablehnung hin und kann missverstanden werden. Meistens handelt es sich nur um wenige Zentimeter. Lehn Dich absichtlich Deinem Gegenüber etwas entgegen. Das zeigt Interesse und gleich ist man sich sympathischer.
  3. Dein Lächeln ist schön – aber ein stereotypisches Dauerlächeln wirkt verkrampft, gekünstelt und irritiert.
  4. Gesicht berühren: Wer sich ständig sein Gesicht berührt hat etwas zu verbergen oder ist verunsichert.
  5. Wohin mit den Händen? Arme verschränken kann einem das Gefühl von Sicherheit geben oder auch einfach nur bequem sein, aber auf andere kann es als eine Abwehrgeste aufgefasst werden. Am besten sollten sich die Hände immer sichtbar und offen vor oder neben dem Körper befinden.

 

Quellen und weitere Informationen: