Warum wir genug von Homeoffice haben

Die Idee hört sich erst einmal traumhaft an: Ausschlafen bis kurz vor Arbeitsbeginn, das Haus den ganzen Tag nicht verlassen müssen und Arbeiten in Jogginghose auf dem eigenen Sofa. Doch was sich erst einmal schön anhört, zeigt jetzt auch seine Schattenseiten.

Aufgrund der schnellen Coronavirus-Verbreitung befindet sich das ganze Griffel-Team momentan im Homeoffice und die Kunden werden vom heimischen Wohnzimmer aus betreut. Mit ungeahnter Motivation versuchen alle das Beste aus der Situation zu machen und doch fehlt der Büroalltag den meisten ganz schön.

Es fängt bei schlechter Wlan-Verbindung an und hört bei unbequemen Küchenstühlen auf. Schon nach wenigen Tagen wünschen wir uns die großen iMacs, auf den eigenen Schreibtischen, an denen man mit seinem perfekt eingestellten Bürostuhl sitzt, zurück. 

Was uns jedoch am meisten fehlt, ist der persönliche Austausch – privat und beruflich. Morgens tauschen wir uns zwar im gemeinsamen Videochat aus, doch der Gefallen am Homeoffice-Alltag wird von Tag zu Tag kleiner. Die gesellige Mittagspause, das gemeinsame Lachen und gegenseitige Unterstützung bei den kleinen und großen Problemen im Büro, das vermissen wir doch alle sehr. Und obwohl die Bewegung am Tag auf gelegentliche Gassi-Runden und den Weg vom Kühlschrank zum Arbeitsplatz und zurück beschränkt sind, geht es allen ziemlich ähnlich: Der Tag endet meistens todmüde und völlig erledigt.

Unser Fazit: Homeoffice in Zeiten von Corona? Dringend notwendig! Homeoffice für immer? Auf keinen Fall!