Die Flitzer in den Städten

Für kleine Strecken werden sie immer beliebter: E-Roller. In vielen Ländern des Mittelmeerraums und in China beherrschen sie bereits den Straßenverkehr. Doch auch in Deutschland werden die Vorzüge zunehmend geschätzt, was für einen starken Anstieg von elektrischen Rollern sorgt.

Für Sharing-Anbieter von E-Rollern ist 2021 ein gutes Jahr. Im letzten Jahr ist die Anzahl der Leih-Roller auf deutschen Straßen von 66.000 auf 104.000 Stück gestiegen. Ein Grund dafür ist vor allem die Corona-Krise. Da die Menschen Angst haben, sich im öffentlichen Personennahverkehr anzustecken, geht der Trend in Richtung Individualverkehr und somit auch Sharing-Mopeds.

Elektroroller sind fast geräuschlos, umweltfreundlich und kommen im dichten Stadtverkehr schnell voran. Die Roller verzichten auf einen herkömmlichen Motor und schädliche, stinkende Abgase, sondern ziehen ihre Energie aus einer wieder aufladbaren Batterie. Man meldet sich ganz einfach per App an und kann direkt für 0,20 - 0,30 Euro pro Minute an sein gewünschtes Ziel fahren. Mit einer voll aufgeladenen Batterie fahren die Roller 50 bis 60 Kilometer weit, mit einer Geschwindigkeit von höchstens 45km/h. Zudem wird die Parkplatzsuche damit deutlich vereinfacht, was in Großstädten ein riesiger Vorteil ist.

Am Verbreitesten sind Leihangebote für E-Roller in Deutschland. Die Branche ist optimistisch, dass sich das Wachstum auch in diesem Jahr weiter fortsetzen wird. 

Darauf setzt auch unser Kunde, der Shared-Mobility-Anbieter felyx. 2017 stellten die Geschäftsführer fest, dass sich in Amsterdam kein einziger E-Roller befand. Kurzerhand gründeten sie ein Start-up und brachten die ersten E-Roller in die niederländische Hauptstadt. Aktuell sind sie Marktführer in den Benelux-Ländern und wollen mit ihren waldgrünen E-Rollern bald Deutschlands Städte bereichern. Mit felyx haben sie ihr Ziel erreicht: Eine kompakte, geteilte und nachhaltige Transportmethode, die für alle Menschen zugänglich ist.