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Seit dem Jahreswechsel gilt die Kassenbonpflicht in Deutschland - und sorgt für viel Aufregung. Ob Zeitung, Kaffee oder Brötchen: für jeden noch so kleinen Einkauf müssen Händler ihren Kunden jetzt einen Beleg ausstellen. Ob sie wollen oder nicht.

Würde man all die Kassenzettel aneinanderheften, die durch das neue Gesetz zusätzlich produziert werden, würden sie eine Länge von zwei Millionen Kilometer ergeben: ein gigantischer Bon, der 50 Mal um die Erde gewickelt werden könnte! Kein Wunder, dass laut einer aktuellen YouGov-Umfrage die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) die neue Bonpflicht ablehnt – vor allem aus Umweltgründen, denn durch die Quittungen entstehen Unmengen zusätzlichen Abfalls (86 Prozent).

So manch einer vergisst dabei, dass das Gesetz einen guten Grund hat und ein wichtiges Ziel verfolgt. Laut Bundesrechnungshof werden jährlich zehn Milliarden Euro an Steuern an deutschen Kassensystemen hinterzogen. Die Bonpflicht soll das verhindern. Die Lösung? Ganz einfach! Das neue Kassengesetz schreibt Händlern gar nicht vor, dass sie jeden Beleg ausdrucken müssen. Sie müssen ihn zwar ausgeben, aber dürfen ihn auch digital übermitteln.

Zum Glück gibt es in unseren Zeiten der Digitalisierung inzwischen erste Lösungen genau dafür. Das Bremer Software-Unternehmen A&G GmbH hat sogar eine App entwickelt, die händlerübergreifend eingesetzt werden kann. So können auch Einzelhändler wie Bäckereien ihre Kassenbons digital ausspielen, ohne dafür eigene Systeme entwickeln zu müssen. Und Verbraucher profitieren von einer App, in der sie alle Belege sammeln können, ohne für jedes Geschäft eine eigene App installieren zu müssen.

Für die App mit dem Namen „admin“ kann man sich jetzt sogar schon registrieren. Wir bei Griffel & Co haben uns unsere Namen schon gesichert – und das nicht nur, weil wir die A&G GmbH seit über einem Jahr bei Journalisten bekannt machen, sondern weil wir auch selbst an sie glauben!